Sprechzeiten:
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Mi und Fr: 8 - 12 Uhr
Tel. 0211-87 96 76-0

Unsere Leistungen

Unsere Praxis verfügt über die modernsten Geräte für alle diagnostischen  Verfahren in der Kardiologie

(für mehr Infos bitte auf den Begriff klicken)

Individuelle Beratung und Therapieplanung

Das ausführliche ärztliche Gespräch stellt nach wie vor das zentrale Element einer erfolgreichen medizinischen Behandlung dar. Die Vielzahl diagnostischer und therapeutischer Möglichkeiten macht es dem Patienten unmöglich, ohne eingehende Beratung eine sichere Entscheidung treffen zu können. Aus diesem Grund räumen wir dem ärztlichen Gespräch oberste Priorität ein und stehen Ihnen bei allen Fragen rund um Diagnostik und Therapie umfassend zur Verfügung. Gemeinsam mit Ihnen erarbeiten wir einen auf Sie zugeschnittenen Therapieplan, helfen Ihnen bei der Auswahl eines geeigneten Spezialisten und begleiten Sie in der Umsetzung notwendiger weiterer Schritte.

So spüren auch Sie, worum es uns geht: um Ihre Gesundheit!

Ruhe-EKG

Das Ruhe-EKG stellt in der Kardiologie eine Basisuntersuchung dar. Mittels 12 Elektroden, die auf dem Brustkorb aufgebracht werden, können die vom Herzen ausgehenden elektrischen Impulse abgeleitet und auf einem Monitor in Form von Kurven sichtbar gemacht werden. Die Untersuchung findet im (Halb-)Liegen mit freiem Oberkörper statt.
Uns gibt das EKG wichtige Informationen über Ihren Herzrhythmus (Herzrhythmusstörungen) sowie über mögliche krankhafte strukturelle Veränderungen (z.B. Herzinfarkt, Herzmuskelentzündung, Herzbeutelentzündung).

Belastungs-EKG

Einige krankhafte Veränderungen am Herzen fallen erst unter körperlicher Belastung auf. Aus diesem Grund muss in vielen Fällen neben einem Ruhe-EKG auch ein Belastungstest durchgeführt werden. Hierbei treten Sie in sitzender Position Pedalen, ähnlich wie bei einem Fahrrad. Analog zum Ruhe-EKG werden währenddessen die elektrischen Impulse des Herzens abgeleitet und auf dem Monitor dargestellt. Das Belastungs-EKG (Ergometrie) eignet sich insbesondere, um unter Belastung auftretende Herzrhythmusstörungen oder Durchblutungsstörungen im Bereich der Herz-Kranzgefäße (koronare Herzkrankheit) aufzudecken.

Ergospirometrie

Bei der Frage nach der Ursache für eine eingeschränkte Leistungsfähigkeit des Körpers ist allein die Beurteilung von EKG, Puls- und Blutdruckverhalten unter Belastung (Belastungs-EKG) manchmal nicht ausreichend. Für solche Fragestellungen steht uns daher die Ergospirometrie als ein Verfahren zur Verfügung, bei dem zusätzlich zu den Herzkreislauf-Parametern auch noch verschiedene Atemparameter bestimmt werden. Hierdurch lassen sich wichtige Hinweise auf den Ursprung körperlicher Limitationen finden und die Ausdauerleistungsfähigkeit von Sportlern messen.

Langzeit-EKG

Herzrhythmusstörungen können wir als Herzspezialisten nur dann erkennen, wenn im Moment Ihres Auftretens ein EKG abgeleitet wird. Bei anfallsweise auftretenden Herzrhythmusstörungen (z.B. paroxysmales Vorhofflimmern oder AV-Knoten Reentry Tachykardie) gestaltet sich daher eine sichere Diagnose häufig schwierig. Um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, die Rhythmusstörung erfolgreich mittels EKG zu dokumentieren, können wir Ihnen für 1 bis max. 3 Tage ein Langzeit-EKG (Holter-EKG) mit nach Hause geben. Dafür werden an Ihrem Brustkorb 6 Klebelektroden angebracht, welche jeweils über Kabel mit einem kleinen Batterie-betriebenen Recorder verbunden werden. Den Recorder können sie problemlos an einem Gürtel befestigen und unter der Alltagskleidung gut verbergen. Die korrekte Diagnose Ihrer Rhythmusproblematik wird für uns auf diese Weise oft erst möglich!

HRV-Analyse (Herzfrequenzvariabilität)

Ein gesunder Körper passt die Herzfrequenz binnen kürzester Zeit an die Erfordernisse an. Körperliche oder psychische Belastung führen zu einer Erhöhung der Herzfrequenz, in Ruhe und bei Erholung sinkt sie wieder. Dieses Phänomen wird als Herz-Raten-Variabilität oder auch heart-rate-variability (HRV) bezeichnet. Bei Störungen im Bereich des vegetativen (autonomen) Nervensystems kommt es zu einer verminderten Anpassung der Herzfrequenz. Ursächlich hierfür können neben Herzerkrankungen auch chronische Stressbelastung (Burnout-Syndrom) oder körperliche Überforderung sein. Die RR-Intervall-Analyse wird mit Hilfe eines herkömmlichen Langzeit-EKGs durchgeführt und hilft uns als Herzspezialisten bei Ihnen derartige Störungen aufzudecken.

Langzeit-Blutdruck-Messung

Der Blutdruck des Menschen variiert natürlicherweise im Verlauf eines Tages, abhängig von der Tageszeit sowie vom Zustand der körperlichen/psychischen Belastung. Eine einzelne Blutdruckmessung zu Hause oder in unserer Praxis erlaubt daher in vielen Fällen nicht die ausreichende Beurteilung eines Bluthochdrucks (Hypertonie). Ergänzend kann dann eine Langzeit-Blutdruck-Messung durchgeführt werden. Hierbei bekommen Sie für 1 bis max. 2 Tage eine Blutdruckmanschette um den Oberarm gelegt, welche über einen Schlauch mit einem Batterie-betriebenen Recorder verbunden ist. Den Recorder können sie problemlos an einem Gürtel befestigen und unter der Alltagskleidung gut verbergen. Im Abstand von 20 bis 60 Minuten misst das Gerät selbständig Ihren Blutdruck und zeichnet die Werte auf. Auf diese Weise erhalten wir ein detailliertes Blutdruckprofil über den gesamten Tages-Nacht-Verlauf.

Echokardiographie

Echokardiographie bezeichnet die Untersuchung des Herzens mittels Ultraschall und stellt neben dem Ruhe-EKG die Basisdiagnostik bei fast allen kardiologischen Fragestellungen dar. Ultraschallwellen sind für den Körper unschädlich und nicht spürbar. Um durch das verwendete Kontakt-Gel Ihre Kleidung nicht zu verschmutzen, wird die Untersuchung in der Regel bei freiem Oberkörper durchgeführt.
Durch die Ultraschall-Untersuchung ist es einerseits möglich, die soliden Strukturen des Herzens wie z.B. die Herzwände oder Herzklappen darzustellen und in ihrer Bewegung zu beurteilen. Andererseits kann mittels Ultraschall auch der Blutfluss im Bereich des Herzens farbig dargestellt werden (Farbdoppler, Duplex). Uns als Herzspezialisten ermöglicht dies, strukturelle Erkrankungen des Herzens wie z.B. einen abgelaufenen Herzinfarkt (Myokardinfarkt), eine verengte oder undichte Herzklappe (Klappenstenose, Klappeninsuffizienz) oder eine Herzschwäche (Herzinsuffizienz) zu diagnostizieren und detailliert zu evaluieren.
Darüber hinaus kommen bei speziellen Fragestellungen auch moderne Untersuchungstechniken wie Gewebedoppler oder Speckle-Tracking zum Einsatz. Die innovative 3D-Echokardiographie hat hingegen im ambulanten Bereich noch keinen Einzug in die Routinediagnostik erhalten. Als ein Team mit außergewöhnlich großer Erfahrung auf diesem Gebiet haben wir jedoch die Möglichkeit, 3D-Untersuchungen persönlich durchzuführen.
Nachdem die Echokardiographie eines der zentralen Elemente in der kardiologischen Diagnostik darstellt, sind nicht nur an den Untersucher, sondern auch an die Leistungsfähigkeit des Ultraschallgerätes höchste Anforderungen zu stellen. Aus diesem Grund setzen wir bei jeglicher Ultraschalldiagnostik modernste Gerätschaften ein. Wir können Ihnen auf diese Weise Diagnostik auf höchstem Niveau garantieren.

Kontrast-Echokardiographie

Bei dieser Untersuchung wird im Rahmen der Ultraschalldiagnostik am Herzen ein Kontrastmittel verwendet. Im Gegensatz zu Röntgen-Kontrastmitteln sind Ultraschall-Kontrastmittel nur extrem selten mit relevanten unerwünschten Wirkungen verbunden, insbesondere in Bezug auf allergische Reaktionen. Es besteht aus einer Suspension von Micro-Gasbläschen in einer Trägerflüssigkeit und wird als Injektion vor der Untersuchung über eine Armvene verabreicht. Während der Untersuchung führt die Substanz zu einem deutlich verbesserten Kontrast zwischen den Herzwänden und dem Blut in den Herzhöhlen. In schwer einsehbaren Bereichen kann somit die Sichtbarkeit von Wandbewegungsstörungen oder eines der Wand anhaftenden Blutgerinnsels (Thrombus) verbessert werden.

Stress-Echokardiographie

Bei der Stress-Echokardiographie werden die Untersuchungstechniken „Belastungs-EKG“ und „Echokardiographie“ miteinander kombiniert: Sie kommt vor allem bei der Frage nach Durchblutungsstörungen im Bereich der Herzkranzgefäße (koronare Herzkrankheit) zur Anwendung, bevorzugt bei unklaren Befunden im Belastungs-EKG. Es können jedoch auch spezifische Fragestellungen bei Herzklappen-Erkrankungen (Klappen-Stenose, Klappen-Insuffizienz) oder Störungen der Kontraktilität des Herzmuskels (z.B. Herzinsuffizienz, Myokarditis) beantwortet werden.
Bei freiem Oberkörper wird vor, während und nach einer körperlichen Belastung halbliegend auf einem Ergometer das Herz mittels Ultraschall untersucht. Durchgehend wird dabei auch das EKG abgeleitet. Da das Herz in Linksseitenlage näher an der Brustwand anliegt als in Rückenlage, wird die Untersuchung in der Regel in zusätzlich nach links gekippter Position durchgeführt. Diese Lage ist bei einer körperlichen Belastung zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, verbessert für uns als Untersucher jedoch in vielen Fällen die Untersuchungsbedingungen und damit für Sie als Patient die diagnostische Sicherheit.
Die Untersuchung dauert mit Vorbereitung und Auswertung ca. 30 Minuten, das Ergebnis können wir Ihnen unmittelbar mitteilen.

Carotis-Doppler

Krankhafte Veränderungen der Gefäßwand im Bereich der Halsschlagadern erhöhen das Risiko für Gefäßveränderungen auch in anderen Organbereichen (z.B. Herzkranzgefäße) und können zu einem Schlaganfall führen. Insbesondere im Hinblick auf die Vorbeugung (Prävention) von Herzinfarkt und Schlaganfall ist daher die Untersuchung der Halsschlagadern mittels Ultraschall (Carotis-Doppler) in vielen Fällen sinnvoll. Wir können dabei strukturelle Veränderungen der Gefässwand darstellen (Plaques, Stenosen), die die Intima-Media-Dicke (IMT) messen und mittels Farbdoppler- bzw. Duplex-Technologie den Blutfluss visualisieren.

Herzschrittmacher-Kontrolle und Programmierung

Bei Patienten, deren Herz zu langsam schlägt (Bradykardie z.B. bei AV-Block oder Sick-Sinus-Syndrom), ist heute in vielen Fällen die Implantation eines Herzschrittmachers sinnvoll und notwendig. Es handelt sich dabei um ein kleines Gerät, das in der Regel unterhalb des Schlüsselbeins im Bereich der Brust unter die Haut implantiert wird. Sonden (Elektroden) laufen von hieraus durch eine Vene direkt ins Herz.
Nach der Implantation ist eine regelmäßige Nachsorge des Schrittmachersystems notwendig, in der Regel in 6-monatigen Abständen. Hierbei überprüfen wir die technische Funktionstüchtigkeit sowie den Batteriestand. Darüber hinaus kann es im Verlauf durch veränderte Lebensumstände oder durch Veränderungen am Herzen notwendig werden, die ursprüngliche Programmierung des Herzschrittmachers zu verändern.
Als ehemalige Oberärzte des Herzzentrums Wuppertal sind wir auch auf die Nachkontrolle und Programmierung komplexer biventrikulärer Herzschrittmacher (Dreikammer-Schrittmacher) spezialisiert. Hierbei handelt es sich um neuartige Systeme, die in den letzten Jahren zunehmend häufiger zur unterstützenden Behandlung bei schwerer Herzschwäche (Herzinsuffizienz) eingesetzt werden.
Mittlerweile gibt es neuartige Systeme, die eine Kontrolle auch mittels Datenfernübertragung von zu Hause aus ermöglichen. Voraussetzung hierfür ist die Implantation eines technisch entsprechend ausgestatteten Herzschrittmachers. Diese Technologie wird sich vermutlich in den nächsten Jahren zunehmend durchsetzen, so daß wir bereits heute in Einzelfällen eine derartige Nachsorge anbieten.

Defibrillator-Kontrolle und Programmierung

Entwickelt die Herzkammer eine anhaltende Rhythmusstörung, bei der sie zu schnell schlägt (ventrikuläre Tachykardie, Kammerflimmern), besteht eine lebensbedrohliche Situation. In vielen Fällen kommt es unmittelbar zu einer Bewusstlosigkeit (Synkope) oder gar zum plötzlichen Herztod. Besonders betroffen hiervon sind Patienten mit schwerer Herzschwäche (Herzinsuffizienz), es können beispielsweise aber auch angeborene elektrische Störungen am Herzen ohne strukturellen Schaden zugrunde liegen. Zur Behandlung dieser schwersten Art von Herzrhythmusstörungen ist die schnellstmögliche Abgabe eines starken Stromstoßes auf das Herz notwendig (Defibrillation), denn bereits nach wenigen Minuten erleidet das Gehirn sonst durch den Herz-Kreislauf-Stillstand schwere bleibende Schäden. Trotz der Verfügbarkeit derartiger Geräte (Defibrillatoren) an vielen öffentlichen Plätzen (Bahnhöfe) sowie in jedem Rettungswagen kommt die Hilfe häufig zu spät.
Bei Patienten mit erhöhter Gefahr für derartige Rhythmusstörungen werden in den letzten Jahren zunehmend häufiger implantierbare Cardioverter/Defibrillatoren (ICD) operativ eingesetzt. Die Geräte sind etwas größer als ein Herzschrittmacher und werden zumeist unter einen Brustmuskel implantiert. Sonden (Elektroden) verlaufen von dem Gerät durch eine Vene direkt bis in das Herz hinein. Der Cardioverter/Defibrillator überwacht rund um die Uhr den Herzrhythmus des Patienten und kann im Bedarfsfall binnen weniger Sekunden den häufig lebensrettenden Stromstoß abgeben.
Ein derart komplexes System macht eine regelmäßige Nachsorge bei einem Herzspezialisten notwendig, in der Regel in 3-monatigen Abständen. Hierbei überprüfen wir neben der technischen Funktionstüchtigkeit und dem Batteriestand auch, ob es zwischenzeitlich zu schweren Herzrhythmusstörungen gekommen ist. Diese Information ist bei der medikamentösen Therapieplanung bestimmter Herzkrankheiten sowie bei der Umprogrammierung der Geräte ausgesprochen wichtig.

Event-Recorder Kontrolle

Eine Herzrhythmusstörung ist für uns als Herzspezialisten im EKG nur dann zu sehen, wenn sie zum Zeitpunkt des EKG-Schreibens auch wirklich vorliegt. Es gibt daher Fälle, in denen wir zwar eine Herzrhythmusstörung als Ursache für bestimmte Beschwerden eines Patienten vermuten, anhand der üblichen diagnostischen Mittel (EKG und Langzeit-EKG) jedoch nicht sicher beweisen können. In solchen Fällen kann die Implantation eines Event-Recorders sinnvoll sein, welcher – ähnlich einem Herzschrittmacher – unter die Haut im Bereich des Brustkorbs implantiert wird. Das Gerät ist allerdings kleiner als ein Herzschrittmacher und benötigt keine Sonden (Elektroden), die zum Herzen führen. Der Event-Recorder registriert Herzrhythmusstörungen und zeichnet diese auf, er kann über viele Monate implantiert bleiben. Das Gerät sollte in regelmäßigen (3-monatigen) Abständen von einem Herzspezialisten ausgelesen werden, um zwischenzeitlich aufgetretene Rhythmusstörungen rechtzeitig zu erkennen.

Laborleistungen

Als Herzspezialisten halten wir die übliche Sofortdiagnostik bereit, die für einen reibungslosen Ablauf Ihres Besuchs in unserer Praxis notwendig ist (Troponin I, Blutzucker). Darüber hinaus können selbstverständlich alle gängigen Laborleistungen für Blut- und Urinproben in unserer Praxis abgenommen werden. Die Proben werden an ein kooperierendes Labor verschickt und dort auf qualitativ höchstem Niveau untersucht. Das Ergebnis erhalten Sie in der Regel noch am selben oder folgenden Tag.